Aktuelles zur infra fürth verkehr gmbh

08.03.2017

Beförderung von Kinderkrippenwagen

Mehrere Tests und Fahrversuche unter verschiedenen betrieblichen Bedingungen haben nachgewiesen, dass die Sicherheit und Ordnung des Betriebs sowie vor allem die Sicherheit der Nutzer von Kindertransportwagen, ihrer Aufsichtspersonen und weiterer Fahrgäste bei einer Beförderung nicht gewährleistet sind.

Aus diesem Grund und mit Blick auf die Tatsache, dass das Fahrpersonal unter Umständen bei Unfällen etc. haftet, haben wir uns für ein Mitnahmeverbot von Kindertransportwagen in den Bussen ausgesprochen (dies gilt auch in den Bussen der VAG und ESTW, sowie in den Straßenbahnen).

Mit dieser Entscheidung folgen wir der Empfehlung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), wonach Kindertransportwagen allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens zur Fortbewegung sind (also keine orthopädischen Hilfsmittel nach SGB) und nicht mitgenommen werden müssen.

Wir bitten vielmals um Ihr Verständnis, dass der Sicherheitsaspekt, besonders auch im Hinblick auf die Kinder sowie alle weiteren Fahrgäste, keine Mitnahme erlaubt. 

Für die U-Bahn beispielsweise gibt es keine Einschränkungen, da diese mit einer wesentlich geringeren Beschleunigung als Busse fahren. Somit kann sich ein Krippenwagen nicht unkontrolliert in oder gegen die Fahrtrichtung in Bewegung setzen. Die Beschleunigung in seitlicher Richtung (Kippgefahr für die Krippenwagen) ist auch wesentlich geringer. Hinzu kommt, dass die Standfläche in den U-Bahnen größer ist und die Krippenwagen auf einer geeigneten Fläche stehen.

Wir hoffen, dass Sie dennoch eine Möglichkeit finden, mit den Kindern auch weiterhin schöne Ausflüge zu unternehmen.




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